Thomas Griep Steuerberater

Kanzleimarketing

Steuernews für Mandanten

Ausgabe März 2015

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  • Abbau der kalten Progression
  • Reverse-Charge-Verfahren bei Edelmetallen
  • Bilanzierungspflichten und Bilanzerstellung 2015
  • Inländischer Wohnsitz während einer Auslandstätigkeit
  • Mit Privatflugzeug auf Geschäftsreise
  • Vorsteuerabzug auch ohne Nachweise?
  • Benzinkosten trotz 1 %-Methode absetzen

Abbau der kalten Progression

Erster Steuerprogressionsbericht des Bundeskabinetts

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Reverse-Charge-Verfahren bei Edelmetallen

Gesetzgeber entschärft Umkehr der Steuerschuldnerschaft

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Bilanzierungspflichten und Bilanzerstellung 2015

Bewährte Tipps für die steueroptimale Bilanzerstellung

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Inländischer Wohnsitz während einer Auslandstätigkeit

Begründet eine natürliche Person einen inländischen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland, unterliegt dies hierzulande der unbeschränkten Steuerpflicht.

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Vorsteuerabzug auch ohne Nachweise?

Umsatzsteuerpflichtige Unternehmer können gezahlte Umsatzsteuer auf ihre Eingangsumsätze als Vorsteuer geltend machen.

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Benzinkosten trotz 1 %-Methode absetzen

Die unentgeltliche Nutzung eines betrieblichen Kraftfahrzeugs ist als geldwerter Vorteil zu versteuern.

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Werbungskosten bei Kapitaleinkünften

Der Abzug tatsächlicher Werbungskosten bei den Kapitaleinkünften wurde mit Einführung der Abgeltungsteuer zum 01.01.2009 ausgeschlossen.

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Werbungskosten bei Kapitaleinkünften

Werbungskosten bei Kapitaleinkünften

Werbungskosten

Der Abzug tatsächlicher Werbungskosten bei den Kapitaleinkünften wurde mit Einführung der Abgeltungsteuer zum 01.01.2009 ausgeschlossen. In dem vom Bundesfinanzhof entschiedenen Fall ging es um den Abzug von Schuldzinsen in Zusammenhang mit einer teilweise kreditfinanzierten Festgeldanlage. Die Kreditzinsen waren im Veranlagungszeitraum 2008 entstanden, die Zinsen aus dem Festgeld waren erst in 2009 zugeflossen. Der BFH ließ den Werbungskostenabzug dennoch in vollem Umfang zu (Urteil v. 27.08.2014, VIII R 60/13 veröffentlicht am 21.01.2015). Unter anderem begründete der BFH seine Entscheidung damit, dass das allgemeine Werbungskostenabzugsverbot bei Kapitaleinkünften gem. § 20 Abs. 9 Satz 1 EStG erstmalig auf den Veranlagungszeitraum 2009 Anwendung findet.

Fazit

Unter Bezugnahme auf o. g. Urteil können somit nach dem 01.01.2009 entstandene Aufwendungen für vor dem 01.01.2009 vereinnahmte Kapitaleinkünfte in dem Veranlagungszeitraum nachträglich geltend gemacht werden, in dem sie dem Kapitalanleger entstanden sind. Der BFH dementierte damit die Auffassung der Finanzverwaltung. Die Finanzverwaltung unterwirft Ausgaben, die nach dem 31.12.2008 geleistet wurden, generell dem Abzugsverbot, und zwar auch dann, wenn diese mit Kapitalerträgen vor 2009 in Zusammenhang stehen.

Stand: 25. Februar 2015

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